Israels Staatspräsident Reuven Rivlin und Premier Benjamin Netanjahu übermittelten dem neuen US-Präsidenten Joe Biden Glückwünsche zu seiner Amtseinführung am 20. Januar 2021. Beide sprachen dabei auch die iranische Bedrohung an.

Präsident Reuven Rivlin (links) und Joe Biden (Archivbild). Foto: GPO/Mark Neiman

Rivlin schrieb u. a.: „Die jüngsten Friedensabkommen zwischen Israel und unseren Nachbarn bringen neue Hoffnung, und ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um weitere Brücken in unserer Region zu bauen, auch mit unseren palästinensischen Nachbarn. Gleichzeitig sehen wir uns weiterhin mit der wachsenden Bedrohung durch die iranische Aggression und den Expansionismus konfrontiert, ebenso wie mit dem zunehmenden Antisemitismus und dem globalen Terrorismus, allesamt während der beispiellosen globalen Herausforderung von COVID-19. Nur indem wir als Verbündete und Freunde zusammenstehen, können wir sie besiegen.“

Netanjahu sagte in einer Video-Botschaft u.a.: „Präsident Biden, Sie und ich haben eine herzliche persönliche Freundschaft, die viele Jahrzehnte zurückreicht. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um die Allianz zwischen den USA und Israel weiter zu stärken, den Frieden zwischen Israel und der arabischen Welt weiter auszubauen und sich gemeinsamen Herausforderungen zu stellen, allen voran der Bedrohung durch den Iran. Ich wünsche Ihnen den größten Erfolg. Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika. Gott segne Israel.“