In den Jahren 70 und 135 n. Chr. kam es zu einer Zerstreuung des jüdischen Volkes aus dem Land Israel über die ganze Welt. Alijah ist die prophetisch angekündigte Rückkehr des jüdischen Volkes in das verheißene Land Israel. Diese Rückkehr erfolgt etwa seit dem Jahr 1880, welche mit der Staatsgründung 1948 eine neue Dimension bekommen hat. Christen an der Seite Israels unterstützt diese prophezeite Rückkehr des jüdischen Volkes nach Israel, die sich heute vor unseren Augen ereignet.

 

Sie können aktiv an Alijah teilhaben, indem Sie Juden unterstützen in ihr Land zurückzukehren:

Alijah – Ukraine

Zur Zeit leben in der Ukraine noch schätzungsweise knapp eine halbe Millionen Juden. Besonders im Osten des Landes leiden sie unter den momentan bestehenden Unruhen und Kämpfen. Unsere Hilfe vor Ort hat drei Schwerpunkte: Juden über die Auswanderung nach Israel zu informieren, sowie das Austeilen von Lebensmittelpaketen an Juden in ärmlichen Verhältnissen. Daneben wird praktische Hilfe geleistet beim erledigen von erforderlichen Formalitäten für die Ausreise oder bei Behördengängen. Fahrten zur Botschaft oder zum Flughafen werden auch angeboten.

Alijah – Israel

Ein Neubeginn in Israel ist nicht immer einfach. Wir unterstützen die Integration der Neueinwanderer direkt vor Ort in Israel. Bei Ankunft in Israel wird für den Anfang eine Unterkunft in einem Kibbuz zur Verfügung gestellt. Eltern erhalten in den ersten sechs Monaten einen intensiven Hebräischkurs. Kinder erhalten Schulunterricht im Kibbuz oder in der näheren Umgebung. An sechs Tagen pro Woche gibt es eine zusätzliche Nachmittagsbetreuung für die Kinder. Über die gesamte Zeit steht den Neuankömmlingen ein Berater helfend und unterstützend zur Seite.

Alijah – Weltweit

Wir unterstützen z.B. die Alijah aus Indien (Bnei Menashe – Söhne von Menasse) und aus Äthiopien (Falashamura). Die Mehrheit der „Bnei Menashe“ lebt im Nordosten Indiens, an der Grenze zu Burma und Bangladesch. Einige von ihnen sind bereits nach Israel eingewandert und haben sich dort gut integriert.

Alijah – First Home in the Homeland

Eine Einwanderung nach Israel ist nicht immer leicht und oft mit einigem Aufwand verbunden. Zu Beginn fühlen sich viele isoliert, da sie die hebräische Sprache noch nicht beherrschen und es ihnen dadurch schwerfällt neue Beziehungen und Kontakte zu knüpfen. 1989 gründete deswegen die Jewish Agency das Programm ,,First Home in the Homeland”. Hier wird den Einwanderern während den ersten 6 – 12 Monaten in Israel ein warmes Zuhause in einem Kibbuz zur Verfügung gestellt.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Einwanderungsministerium, den lokalen Behörden und den zahlreichen Kibbuzim des Landes. In einem Ulpan (Schule für das intensive Studium des Hebräischen) lernen die Einwanderer in dieser Zeit bis zu fünf Mal pro Woche Ivrit (modernes Hebräisch), während ihre Kinder eine Schule besuchen können. Nach Abschluss des Ulpan gibt es die Möglichkeit, den Aufenthalt im Kibbuz um ein halbes Jahr zu verlängern. Viele nutzen diesen Zeitraum um Arbeit zu finden, einen Fortgeschrittenenkurs im Ulpan zu belegen, oder eine berufsspezifische Weiterbildung zu absolvieren.

Christen an der Seite Israels unterstützt das Programm ,,First Home in the Homeland” der Jewish Agency. Die monatlichen Kosten für die Unterstützung einer Familie belaufen sich auf 230 €.

Jetzt eine jüdische Familie bei ihrem Neuanfang in Israel monatlich unterstützen

– für eine optimale Integration!

Berichte aus der Alijah-Arbeit

SOS Ukraine: Endlich zu Hause in Israel

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Manchmal benutzt Gott extreme Drucksituationen – die dunkelsten Zeiten unseres Lebens – um die Antwort auf unsere langjährigen Gebete freizusetzen. So erlebte es auch Dima aus Odessa, den ich im Sommer mit meiner ukrainischen Kollegin Alina in Israel besuchen konnte....

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Jewish Agency dankt CSI-Unterstützern

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Seit mehr als 20 Jahren unterstützt „Christen an der Seite Israels“ (CSI), der deutsche Zweig der internationalen Dachorganisation „Christians For Israel“ (C4I), die Einwanderung von Juden nach Israel. Dabei arbeitet CSI eng mit der israelischen Einwanderungsbehörde...

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SOS Ukraine: „Bitte helft unseren Angehörigen“

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Lebensmittelpakete für verarmte Juden. Foto: CSI Von: Koen Carlier, Christians for Israel – Ukraine, aus dem Niederländischen übersetzt von Anemone Rüger, CSI Nach wie vor sind wir in der Ukraine unterwegs, um jüdische Flüchtlinge über Moldawien nach Israel zu...

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„Bitte helft uns: Wir möchten nach Israel“

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Von: Koen Carlier, Christians for Israel – Ukraine (21. Juni 2022), übersetzt von Anemone Rüger Heute ist unsere dritte und letzte Fahrt nach Moldawien diese Woche. Bei den ersten beiden Fahrten hatten wir hauptsächlich Flüchtlinge aus Bachmut, Sewero-Donezk, Cherson...

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SOS Ukraine: Rückkehr aus der Zerstreuung

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Von: Koen Carlier | aus dem Englischen übersetzt von Anemone Rüger Zerstreut zu sein ist etwas, das uns allen einmal passieren kann. Wenn Krieg herrscht, kann es jedoch schnell gefährlich werden. Da ist es geboten, wachsam zu sein. Das musste das CSI-Hilfs-Team  in...

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SOS Ukraine: Gott bringt sein Volk nach Hause

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Von: Pfarrer Cornelis Kant, Christians For Israel Übersetzung aus dem Englischen Dana Nowak Wir fahren mit dem Bus von unserer Unterkunft in der Ukraine zur moldawischen Grenze. Wir bringen eine Gruppe jüdischer Flüchtlinge nach Moldawien, von wo aus sie nach Israel...

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SOS Ukraine: „Zuerst muss ich meine Angst überwinden“

SOS Ukraine: „Zuerst muss ich meine Angst überwinden“

Von: Rita Quartel, Christians for Israel | Übersetzung aus dem Englischen: Anemone Rüger, Christen an der Seite Israels In der Ferne ist wieder Luftalarm zu hören. Seit dem 24. Februar gehört die Gewalt in der Ukraine zum Alltag. Millionen von Flüchtlingen haben ihre...

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SOS Ukraine: Danke – Ihre Spende bewirkt Gewaltiges!

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Liebe Freunde und Unterstützer von Christen an der Seite Israels! Ihre Gebete und Ihre Spenden für die Juden in der Ukraine bewirken in der gegenwärtigen akuten Notsituation Gewaltiges! „Für jedes Gebet, jede Ermutigung und jede Unterstützung bedanke ich mich von...

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SOS Ukraine: Ordnung schaffen im totalen Chaos

SOS Ukraine: Ordnung schaffen im totalen Chaos

Von: Sara van Oordt (Christians for Israel, Niederlande), Übersetzung aus dem Englischen Dana Nowak Das Team von Christen an der Seite Israels in der Ukraine arbeitet Tag und Nacht, um jüdische Flüchtlinge zu unterstützen, ihnen Schutz zu bieten und sie in die...

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SOS Ukraine: „Wir leben noch“

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Von: Sue Surkes, The Times of Israel, aus dem Englischen übersetzt von Dana Nowak Eine ukrainische Familie in Mariupol, einer Stadt, die massiv bombardiert wurde und seit Tagen kaum Kontakt zur Außenwelt hat, riskierte alles, um an einen Ort zu fahren, an dem es noch...

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SOS Ukraine: Nothilfe „für eine Zeit wie diese”

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Auch am Tag 5 des Krieges in der Ukraine häufen sich die russischen Angriffe; Bodentruppen sind dabei, neben der Hauptstadt Kiew die größeren Städte an der Nordgrenze mit Belarus und im Süden an der Küste einkreisen. Die jüdischen Gemeinden stehen enorm unter Druck....

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SOS Ukraine: Alijah mitten in Kriegsgefahr – Teil 1

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Christen an der Seite Israels bringt auch in diesen schwierigen Tagen ukrainische Juden zur Ausreise nach Israel an die Flughäfen. Waren es bis auf weiteres die letzten regulären Flüge aus dem Land?   Von: Anemone Rüger „Wir müssen morgen früh um 4.00 Uhr zum...

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140 Jugendliche beginnen ein neues Leben in Israel | Alijah

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Alijah ist die in der Bibel angekündigte Rückkehr des jüdischen Volkes in das verheißene Land Israel. Diese Rückkehr erfolgt etwa seit dem Jahr 1880, welche mit der Staatsgründung 1948 eine neue Dimension bekommen hat. Christen an der Seite Israels unterstützt die...

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Alijah mit Mundschutz

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Nazar wurde 2004 als jüngstes von drei Kindern in der Ukraine geboren. Seinen Vater bekam er nie zu Gesicht; seine Mutter war alkoholabhängig und konnte sich nicht um ihn kümmern. So blieb für Nazar nur das Kinderheim. Für ihn war seit früher Kindheit klar: Niemand...

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Alijah – Seminar in Sibirien

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Zusammen mit der Jewish Agency engagiert sich Christen an der Seite Israels weltweit in der Alijah (Heimkehr der Juden nach Israel). Zur Arbeit gehören vorbereitende Schritte wie persönliche Gespräche und Unterstützung bei Beschaffung von Dokumenten, sowie finanzielle...

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Alijah – Familie Tomin

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„Es gibt nichts das ich dir über meine jüdische Abstammung erzählen könnte“, gesteht Dmitry. „In meiner Familie war das immer ein Tabuthema. Meine Eltern waren beide Juden, aber ich war nie mutig genug ihnen dazu Fragen zu stellen. Als ich in die erste Klasse kam...

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