Wechsel an der Spitze von CSI – Stabübergabe von Luca Hezel an Christian Frach

Wechsel an der Spitze von CSI – Stabübergabe von Luca Hezel an Christian Frach

Der neue 1. Vorsitzende Christian Frach (re.) mit der Operativen Geschäftsführerin Tanja Bolay und den Vorstandsmitgliedern Dr. Klaus Eber, Ralf Hermann und Markus Neumann (v. li.). Alle Fotos: Michael Immendörfer
Der neue 1. Vorsitzende Christian Frach (re.) mit der Operativen Geschäftsführerin Tanja Bolay und den Vorstandsmitgliedern Dr. Klaus Eber, Ralf Hermann und Markus Neumann (v. li.). Alle Fotos: Michael Immendörfer

Dr. Min. (CIU) Christian Frach ist neuer 1. Vorsitzender bei Christen an der Seite Israels e.V. (CSI). Er wurde am 27. Juni bei der CSI-Jahreshauptversammlung in Korntal mit 47 Ja-Stimmen und einer Enthaltung gewählt. Der Vorstand hatte ihn einstimmig zur Wahl vorgeschlagen.

Von CSI Redaktion

Christian Frach übernimmt den 1. Vorsitz von Luca Hezel, der dem Verein seit 2020 vorstand und Ende 2025 aus privaten Gründen seinen Rücktritt angekündigt hatte. Frach hatte bereits am 15. April seine Tätigkeit als designierter geschäftsführender Vorstand aufgenommen – zunächst in Teilzeit und in enger Zusammenarbeit mit Luca Hezel.

In seiner Abschiedsrede während der Jahreshauptversammlung von CSI in Korntal äußerte Luca Hezel sich dankbar: „Ich freue mich über Christians Bereitschaft und Vorfreude auf die Arbeit als 1. Vorsitzender von CSI. Mein tiefer Dank gilt nach unserem himmlischen Vater der gesamten Mitarbeiterschaft für den gemeinsamen Weg an der Seite Israels und all die schönen Erlebnisse und Erinnerungen, die bleiben werden“, so Luca Hezel in seiner Abschiedsrede. An Vorstand und Mitarbeiterschaft gewandt, bekräftigte er: „Es war eine der Ehren meines Lebens mit euch gemeinsam bei CSI arbeiten und wirken zu dürfen.”

Nach seiner Wahl mit 47 Ja-Stimmen und einer Enthaltung zeigte sich Christian Frach berührt über das im Ergebnis ausgedrückte Vertrauen und nahm die Wahl dankbar an – „von ganzem Herzen und mit Gottes Hilfe”. Zugleich richtete er den Blick nach vorne: „Als Christen sind wir ‚für eine Zeit wie diese‘ (Ester 4,14) gefragt, an der Seite Israels zu stehen. Das gelingt – wie bei einer guten Fußballmannschaft – nur mit echtem Teamspirit. Bei CSI finde ich eine Organisation vor, die diesen Teamgeist verkörpert und in dieser turbulenten Zeit fest an der Seite Israels steht. Davon begeistert freue ich mich, dass wir jetzt in die nächste Phase eintreten und mit Gottes Hilfe weiterhin gemeinsam Segen sein können.”

Markus Neumann, 2. Vorsitzender von CSI, betonte mit Blick auf den Leitungswechsel: „Ich bin überzeugt, dass Gutes auf uns wartet. Unsere Hoffnung ruht auf Jesus Christus. Wir wissen, er regiert. Unsere Aufgabe als Christen ist es, in Jesu Fußstapfen zu wandeln, das war Lucas Aufgabe bei CSI und jetzt wartet auf den nächsten ersten Vorsitzenden die gleiche Aufgabe. Diese Fußstapfen ändern sich nicht.”

Besondere Stabübergabe

Bei der symbolischen Stabübergabe reichte Luca Hezel seinem Amtsnachfolger indes keinen Staffelstab weiter: „Du bringst Haltung, Herz und Humor mit. Ich wünsche dir und deiner Familie nur das Beste und gute Fahrt.” Dabei übergab er symbolisch ein Lenkrad – das Lenkrad von CSI.

Luca Hezel und Christian Frach mit Lenkrad in den Händen
Bei der Stabübergabe überreicht Luca Hezel seinem Nachfolger Christian Frach „das Lenkrad“ von CSI.

Christian Frach würdigte das Wirken seines Vorgängers – er übernehme mit CSI „ein bestelltes Feld”. Und ein exzellentes Team, das Hezel maßgeblich aufgebaut und geformt habe. Frach wünschte ihm alles Gute, wenn er sich nun wieder mehr dem Team seiner Familie widmen werde und übergab dem fußballbegeisterten Hezel unter anderem Fußballfiguren von Playmobil.

Zum Abschluss der Amtsübergabe wurden Luca Hezel und Christian Frach mit ihren Familien im Gebet unter den Segen Gottes gestellt.

Christian Frach (Jahrgang 1979) wirkte zuletzt als Pastor der Freien evangelischen Gemeinde in Moosburg (Bayern). Darüber hinaus ist er als Coach sowie als Gründer und Leiter eines Gebetshauses tätig. Seine Dissertation trug den Titel „Die Gebetshausbewegung und Israel“ und spiegelt sein tiefes Interesse und seine Verbundenheit mit Israel wider. Mehr über Christian Frach lesen Sie in diesem Interview.

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