In diesem Jahr jährt sich der Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion zum 80. Mal. Über die Ereignisse von damals, die persönlichen Schicksale, wird heute wenig gesprochen. Der Film „Vergebung?“ der Schweizer Regisseure Susanne und Peter Scheiner beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie Aussöhnung gelingen kann. Am 13. Oktober wird er im Rahmen der Deutschland-Premiere in Baden-Baden gezeigt.

Der Film dokumentiert den Besuch einer Gruppe von Christen in der Stadt Wolgograd zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Er gibt tiefe Einblicke in die russische Seele. Foto Screenshot CSI

Veranstaltet wird die Filmvorführung von der Stadt Baden-Baden gemeinsam mit der Eberhard-Schöck-Stiftung. In der Einladung dazu heißt es, der Film dokumentiere den Aufenthalt einer christlichen Gruppe, die im Rahmen einer Reise nach Wolgograd, dem früheren Stalingrad, Vergebung und Versöhnung suche. „Die Regisseure Susanne und Peter Scheiner, beide Nachkommen von Überlebenden des Holocaust, begleiteten diese Reise mit der Kamera, bringen jedoch auch ihre ganz eigenen Gedanken ein.“

Die Filmvorführung ist am

Mittwoch, 13. Oktober, 19 Uhr, im Gemeinderatssaal der Stadt Baden-Baden, Rathaus, Marktplatz 2.

Susanne und Peter Scheiner sind bei der Deutschlandpremiere ihres Films anwesend und beantworten im Nachgang Fragen aus dem Publikum.

Laut der Einladung ist die Zahl der Plätze aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist erforderlich, per E-Mail an: kristin.bischoff@schoeck.de. Ebenfalls erforderlich ist der Nachweis einer Impfung, einer Genesung oder eines aktuellen Tests. Weitere Informationen gibt es unter www.baden-baden.de.

Film auf Vimeo abrufbar

Am 11. Mai dieses Jahres feierte der Film im nahezu ausgebuchten Zwinglihaus in Basel seine Schweizer Premiere. Gegen Gebühr kann er auf dem Videoportal Vimeo angesehen werden. Dort ist auch ein kostenloser Trailer abrufbar.

Von: Dana Nowak