Israel hat mit dem Pharmaunternehmen Pfizer eine Vereinbarung über den Erwerb von Millionen von Impfstoffdosen für 2022 unterzeichnet. Die Vereinbarung vom 19. April 2021 soll sicherstellen, dass Israel mindestens bis Ende 2022 weiterhin optimal mit dem Coronavirus umgehen kann.

Israelis in Jerusalem am 21. April 2021 – viele ohne und einige noch mit Schutzmaske. Olivier Fitoussi/Flash90

 

Dazu sagte Premierminister Benjamin Netanjahu: „Ich habe kürzlich mit den CEOs von Pfizer und Moderna gesprochen. Es gab mehrere Hindernisse in Israel, die wir überwinden mussten, und wir haben einen Weg gefunden, dies zu tun. Wenn es keine Überraschungen wie Coronavirus-Varianten gibt, die die Impfstoffe nicht überwinden können, haben wir den Erwerb von Millionen zusätzlicher Pfizer-Impfstoffe unterzeichnet. Ich hoffe sehr, dass wir bald auch bei Moderna unterschreiben. Dies bedeutet, dass wir bald mehr als genug Impfstoffe für Erwachsene und Kinder haben werden. Israel wird im Kampf gegen das Coronavirus erneut die Welt anführen. Es wird keine Lockdowns mehr geben.“

Gesundheitsminister Yuli Edelstein betonte: „Ich bin froh, dass wir trotz der politischen Schwierigkeiten eine Einigung mit Pfizer erzielt haben. Israel verlässt dank der Impfstoffe die Coronavirus-Pandemie. Israel wird auch in Zukunft den Kampf gegen das Coronavirus anführen. Ich danke den Bürgern von Israel für die beeindruckende Reaktion auf die Impfkampagne und fordere diejenigen, die noch geimpft wurden auf, dies unverzüglich zu tun.“

Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Aufgrund der Erfolge der israelischen Impfkampagne und weiter sinkenden Infektionszahlen gibt es seit dem 18. April 2021 weitere Lockerungen für die Bevölkerung. So müssen im Freien keine Masken mehr getragen werden. 

Außerdem öffneten am 18. April 2021 die Schulen wieder für alle Schülerinnen und Schüler. Der Unterricht findet dabei in voller Klassenstärke statt. Damit kehren auch die Mittelstufen als letzte Gruppen in den regulären Unterricht zurück. Eine Maskenpflicht besteht in den Klassenräumen während des Unterrichts vorerst weiter. (Amt des Premierministers)​