Editorial

Dies ist die Zeit der Herbstfeste im biblisch inspirierten Jahresrhythmus Israels. Sie beginnen mit dem Neujahrsfest und den “zehn Tagen der Besinnung” einschließlich Jom Kippur. Das sind Tage der Reflexion, womöglich der Versöhnung. Sie setzen sich fort mit dem Laubhüttenfest, dem Gedenken an den Durchnzug durch die Wüste. Und sie enden mit “Simchat Thora”, dem Fest der Freude über die Thora, dem grundlegenden Teil des Wortes Gottes. Gerade in schwierigen Zeiten sind die Feste für das jüdische Volk ein Anker, der ihre Verbindung mit Gott stärkt. Aus neutestamentlicher Sicher sind sie prophetische Vorzeichen für die Wiederkunft Jesu. 

Und für Israel, wie auch für die Welt, sind die Zeiten schwierig. Corona, Afghanistan, eine zerrissene Gesellschaft unter Dauerstress, etc. Hinzu kommt in Israel die wachsende Bedrohung aus dem Norden, insbesondere durch den Iran und seine Vasallen, Hisbollah und Syrien. Beten wir zum “Hüter Israels” (Psalm 121) um göttlichen Schutz für sein bedrohtes Volk.

Besonders hinweisen möchte ich auf unseren neuen Podcast “Frag Pastor Tobias”. Mehr dazu auf Seite 7.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Herbst.

Ihr/Euer Harald Eckert