Von Dr. Tobias Krämer
Manche Themen der Bibel lassen sich nicht ohne Weiteres durchdringen. Eines davon ist die Frage nach dem Wesen von Jesus Christus: als Mensch, als Sohn Gottes und als Teil der Dreieinigkeit Gottes. Seit früher Zeit hat die Kirche versucht, verbindliche Antworten darauf zu finden. So auch beim Konzil von Nicäa, das Kaiser Konstantin – ein gewiefter Taktiker und alles andere als ein Judenfreund – vor 1700 Jahren im heutigen Iznik (Türkei) einberief. Fast unbemerkt fand neben den theologischen Debatten ein Vorgang statt, der kirchengeschichtlich von höchster Bedeutung ist: die Trennung vom Judentum.
Dem Konzil von Nicäa waren zwei wichtige Ereignisse vorausgegangen. Zum einen war es Konstantin gelungen, das römische Reich durch militärische Siege zu einen. Zum anderen stand im Osten ein Presbyter auf, Arius, der die Kirche theologisch in Unruhe versetzte. Konstantins Ziel war es, die Kirche auf einen einheitlichen Kurs zu bringen und so die neu gewonnene Einheit des Reiches zu stabilisieren: ein Reich, eine Kirche, eine Theologie. Also berief er das Konzil ein, an dem mehrere hundert Bischöfe teilnahmen. Bei aller Jubiläumsfreude soll im Folgenden ein kritischer Blick auf das Konzil geworfen werden.
Arius, Nicäa und die weitere Konzilsgeschichte
Arius war ein feinsinniger und gebildeter Mann, also so gar nicht das, was man sich unter einem „Ketzer“ vorstellt. Sein Anliegen war es, den christlichen Glauben in der griechisch-römischen Kultur seiner Zeit verständlich zu machen und den Monotheismus – den Glauben, dass es nur einen Gott gibt – hochzuhalten. Dies brachte Arius zu der Überzeugung, dass am Anfang – vor aller Zeit – Gott-Vater stand, der der Ursprung aller Dinge war, er allein. Der Sohn, der später in Jesus Fleisch werden sollte, war laut Arius am Anfang noch nicht existent. Arius sagt ausdrücklich: „Es gab eine Zeit, da der Sohn nicht war.“
Das hatte für Arius zur Folge, dass der Sohn geschaffen worden sein muss, also ein Geschöpf Gottes war. Sicher, kein Geschöpf wie jedes andere, sondern das erste und höchste Geschöpf. Erschaffen vor unserer Zeit, direkt aus Gott heraus, aber eben nur Geschöpf. Daran machte sich die Kritik fest. War der Sohn nicht unterbestimmt, wenn man ihn als Geschöpf bezeichnete? Musste dem nicht entgegengestellt werden, dass der Sohn Gott ist, dass er von jeher Gott war und als solcher schon immer existiert hat? Mit diesen Fragen war die Diskussion eröffnet.
Das Problem war durch ein bloßes Bekenntnis zur Gottheit Jesu nicht zu lösen. Die Frage war, wie der Sohn Gott sein konnte, wenn doch der Vater Gott war, der Sohn und der Vater aber nicht einfach gleichgesetzt werden konnten. Lief das nicht darauf hinaus, dass die Christen an zwei Götter glaubten? Diesen Kardinalfehler wollte Arius vermeiden. Seine theologische Konstruktion hatte denn auch den Vorteil, dass sie eindeutig monotheistisch war. Sie hatte aber den Nachteil, dass sie auf Kosten des Sohnes erfolgte, der zum Geschöpf „degradiert“ wurde.
Die Problematik war verzwickt, doch Konstantin war entschlossen, sie zu knacken. Die Lösung erfolgte, indem man zu einem philosophischen Begriff Zuflucht nahm: homoousios. Vom Sohn wurde gesagt, er sei homoousios to patri, das heißt: eines Wesens, aus derselben Substanz beziehungsweise aus demselben (göttlichen) „Sein“ wie der Vater. Dies war der Schlüssel, um das Glaubensbekenntnis von Nicäa, das sogenannte Nicänum, formulieren zu können. Das Problem schien gelöst, Arius und einige Gefolgsleute wurden exkommuniziert und das Konzil wurde beendet.

Eines blieb allerdings auf der Strecke: die Freiheit theologischen Denkens. In Nicäa war von einer Mehrheit festgelegt worden, wer richtig glaubte und wer nicht – und Arius gehörte nicht dazu. Doch stimmte das? War Arius kein Christ mehr, nur weil das Konzil gegen ihn entschied? Misslich war außerdem, dass diese Festlegung aus politischen Gründen erfolgte und durch die Machtfülle des Kaisers zustande kam. Ein kluger Schachzug aus der Trickkiste Gottes oder ein Missgeschick der Kirchengeschichte?
Doch die Lösung überzeugte nicht jeden und so brachen die Diskussionen bald wieder auf. Nicht wenige Theologen nahmen Anstoß daran, den Sohn auf eine Ebene mit dem Vater zu stellen, und lehnten das homoousios ab. Andere kamen auf die Lehre des Arius zurück und knüpften an ihr an. Wieder andere hinterfragten erneut das homoousios, das zunächst so genial zu sein schien, doch in gewisser Weise auch nichtssagend war. Was konkret sollte es denn bedeuten, dass der Sohn aus demselben Wesen, derselben Substanz war wie der Vater? Konstantin seinerseits ging es weniger um die Theologie, als vielmehr um die Einheit und so hob er 327 die Exkommunikation des Arius einfach wieder auf.
In der Folgezeit setzte Nicäa sich durch und führte zum sogenannten „Großen Glaubensbekenntnis“, dem Nicäno-Constantinopolitanum, formuliert im Jahr 381 auf dem Konzil von Konstantinopel. Auf dieses Bekenntnis haben sich im Lauf der Geschichte die meisten Kirchen und Denominationen mehr oder weniger verständigt. Ihm folgte 451 das Konzil von Chalcedon, wo es darum ging, das Verhältnis zwischen dem Menschsein und dem Gottsein Jesu zu bestimmen. Hier wurden die bekannten Formulierungen verbindlich gemacht, Jesus sei wahrer Gott und wahrer Mensch. Er sei wesensgleich dem Vater der Gottheit nach und uns Menschen der Menschheit nach. Folglich vereine er in seiner Person zwei „Naturen“, nämlich die göttliche und die menschliche. Dies waren fortan Bekenntnisaussagen der Christologie (Lehre von Christus).
Griechische gegen biblisch-hebräische Denkweise
Mit diesen Formulierungen wurde im Rahmen griechisch-philosophischer Denkkunst Wesentliches festgehalten: Jesus war nicht nur ein besonderer Mensch; in ihm war Gott auf dem Plan. Diese beiden „Pole“ sind von fundamentaler Bedeutung. Allerdings ist die christologische Debatte seither auf diese Polarität fokussiert. Dies hat auch seine Schattenseiten. Denn die Christologie des Neuen Testaments ist, vom jüdischen Denken geprägt, viel breiter aufgestellt und gläubige Juden wird man mit solchen („unjüdischen“) Formeln nur schwer von Jesus überzeugen können. Dazu später mehr.
Ferner kann man sich fragen, welche Bedeutung der abstrakten Debatte von Nicäa zukommt und warum sie nicht schon in neutestamentlicher Zeit aufgekommen ist. Es fällt auf, dass das Neue Testament die Frage nach der ousia (dem Wesen, dem Sein, der Natur, der Substanz) gar nicht stellt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es im Hebräischen dafür gar kein Wort gibt. Die christologischen Fragen des Konzils sind somit für frühjüdisch-hebräisch denkende Menschen – dazu gehören auch die Autoren des Neuen Testaments – gar nicht richtig greifbar, denn sie denken anders. Daraus kann man schließen, dass jene Fragen biblisch gesehen weniger von Bedeutung sind, als es die Konzilsväter im 4. Jahrhundert empfanden.
Werfen wir einen Blick auf Jesus aus jüdisch-neutestamentlicher Perspektive. Der Messias Jesus ist einzigartig. Er ist im Neuen Testament die Heilsfigur schlechthin, durch die Gott seine Heilsverheißungen erfüllt hat oder noch erfüllen wird. Die neutestamentlichen Autoren denken in erster Linie geschichtlich. Sie bezeugen: Die ganze Jesusgeschichte geht von Gott aus und führt zu Gott zurück. Jesus ist somit eine Person, in der Gott in einzigartiger Weise präsent ist (vergleiche 2. Korinther 5,19). In, mit und durch Jesus wirkt Gott das Heil (Apostelgeschichte 4,12). Der springende Punkt dabei ist, was durch Jesus geschehen ist. Das ist das Entscheidende, davon berichtet das Neue Testament und das ist die Grundlage unseres Glaubens.

Vielleicht wäre das Konzil anders verlaufen, wenn messianische („juden-christliche“) Bischöfe anwesend gewesen wären. Doch in Nicäa waren keine anzutreffen, denn es gab keine mehr. Das messianische Judentum hatte sich weitgehend verlaufen und das Heidenchristentum hatte längst die Mehrheit. Die meisten Heidenchristen kannten keine messianischen Juden mehr. Dies wirkte sich auch auf die Leitung aus. Die Kirche insgesamt war in der Hand von Heidenchristen, die beständig zunahmen, und deren Denktradition war die griechisch-hellenistische Philosophie. Die Bischofssitze waren durchweg von Heidenchristen besetzt, selbst in Jerusalem. Stimmen aus der frühjüdisch-messianischen Denktradition, die dem Neuen Testament zugrunde liegt, fehlten – eine schmerzhafte Lücke.
Nicäa im Spiegel des Neuen Testaments
Die Diskussionen der Alten Kirche, die um Jesu Gottsein und Menschsein kreisen, entzündeten sich an aktuellen Fragen der damaligen Zeit. Sie haben ihre Berechtigung. Dennoch gehen damit auch Problematiken einher:
- Die Fixierung auf das Sein Jesu (das Wesen, die ousia). Sie raubt der Christologie ihre Dynamik. Das Neue Testament berichtet von Jesus vorwiegend im Modus des Geschehens. Hier passiert etwas – zu unserem Heil! Dies bildet der statische Begriff des Seins (der ousia) nicht ab. Was hat Jesus für uns getan, was ist durch ihn geschehen und was bedeutet das für uns? Das sind die entscheidenden Fragen.
- Die Fixierung auf das Gottsein Jesu. Seit dem Streit mit Arius ist festzustellen, dass das Gottsein Jesu das Denken der Kirche dominiert, oft auf Kosten des Menschseins. Deshalb bekommt auch das Judesein Jesu nicht das gebührende Gewicht. Wir spüren das bis heute: Viele Christen können mit dem Judesein Jesu gar nichts anfangen – obwohl es von entscheidender Bedeutung ist.
- Die Fixierung auf die Polarität Gottsein/Menschsein. Diese Polarität bestimmt das christologische Feld bis heute. Beide Pole markieren notwendige Bestimmungen. Die starre Fokussierung auf diese beiden Pole führt aber oft dazu, dass die ungeheure Vielfalt, wie das Neue Testament von Jesus spricht, ausgeblendet wird.
Diese Fixierungen wirken wie Scheuklappen, die den Gesichtskreis verengen. Das habe ich an mir selbst erlebt. Deshalb meine Anregung: Wir sollten nicht bei den Konzilien hängen bleiben, sondern zum Neuen Testament und seiner Fülle an christologischen Denk-, Sprach- und Ausdrucksformen zurückkehren. Woran denke ich? Hier ein kleiner Ausschnitt:
Jesus ist Abrahams- und Davidssohn; Messias und Menschensohn; das Lamm Gottes, das inkarnierte Wort Gottes, der Sohn Gottes und der Herr zur Rechten Gottes; der Erlöser, Retter, Sieger und Vollender; Lehrer, König, Prophet und Priester; Sühnopfer und Versöhner; Mittler und Immanuel; der Anfänger und Vollender unseres Glaubens; Spiegelbild Gottes und Träger der Herrlichkeit Gottes und anderes mehr. Das alles ist Jesus, alle diese Titel und ihre Inhalte stammen aus dem Judentum. Doch was bedeutet jede dieser Aussagen? Das zu erfassen, ist der springende Punkt. Jesus ist so viel mehr, als es die abstrakte Formel „wahrer Gott und wahrer Mensch“ erkennen lässt.
Jenseits dieser Formel wartet ein weites Feld christologischer Aussagen darauf, entdeckt zu werden. Jede dieser Aussagen hat ihren eigenen Gehalt. Jede kann unseren Glauben an Jesus reicher und tiefer machen, jede stellt eine christologische Facette dar und bildet bestimmte Aspekte ab. Unser Weg sollte zurück zum Neuen Testament und zu all seinen christologischen Glaubensaussagen führen. Auf diesem Weg treten die Überlegungen der Konzilien in den Hintergrund und das Neue Testament in den Vordergrund. Das halte ich für geistlich gesund, ohne die Leistung der Konzilsväter schmälern zu wollen.
Trennung vom Judentum
Leider blieb es nicht bei jener passiven Entfremdung vom Judentum, die die Zeit mit sich brachte. Konstantin verachtete die Juden und betrieb aktiv die Trennung der Kirche von ihrem jüdischen Wurzelgrund. Dies äußerte sich nicht zuletzt darin, dass er Ostern von Pessach trennte. Sein Bestreben, vom Judentum beziehungsweise vom jüdischen Hintergrund des Glaubens wegzukommen, war offenkundig.
Ostern wurde an unterschiedlichen Tagen gefeiert. Vor allem im Osten des Reiches lag der Ostertermin – gemäß dem biblischen Hintergrund – auf dem 15. Nissan, dem Beginn des Pessachfests. Damit blieb ein Bezug zum Judentum an einer zentralen Stelle des kirchlichen Lebens erhalten. Dies änderte Konstantin. Er verlangte, dass in seinem ganzen Reich ein einheitlicher Kalender für die Kirche gelten und der Ostertermin von Pessach abgekoppelt werden sollte. Ostern war nun – für das ganze Reich verbindlich – am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.
Judenhass in Reinkultur
In einem Rundbrief an die Bischöfe schreibt Konstantin dazu: „Nichts soll uns gemein sein mit dem verhassten Haufen der Juden! Sie haben ihre Hände durch ein gottloses Verbrechen befleckt […] und sind mit Blindheit des Geistes geschlagen […]. Doch selbst, wenn dies nicht vorläge, müsste euer Scharfsinn ohnehin eifrig und begierig danach trachten, dass die Reinheit eurer Sache auch nicht durch den Anschein getrübt werde, als wolltet ihr mit den Sitten dieser grundschlechten Leute das Geringste zu tun haben.“
Das ist Judenhass in Reinkultur. Die Verlegung des Ostertermins ist keine Kleinigkeit. Damit hat sich die Kirche vom Judentum abgekoppelt und die Ersatztheologie offiziell etabliert. Jene unbiblische Lehre besagt, dass Gott seine Berufung Israels aufgehoben und an Israels Stelle die christliche Gemeinde gesetzt hat. Die Kirche ist fortan eine Größe mit eigenem Festkalender, eigener Theologie und eigenem Glaubensbekenntnis. Sie lebt in enger Verbindung zum Römischen Reich, hat ihre Bezüge zum jüdischen Wurzelgrund gekappt und verleugnet diese.
Das Bewusstsein von Nicäa, eigenständig zu sein, unabhängig vom Judentum, ja gegen es, ist in der Kirche Jesu bis heute anzutreffen. Dass Gott auf diese Fehlhaltung seinen Segen legt, sollte man besser nicht erwarten.
Christlicher Antisemitismus
Die Wirkungsgeschichte von Nicäa war denn auch fatal. Christen wurde der Umgang mit Juden verboten. Der Besuch von Synagogen und die Teilnahme an jüdischen Festen wurden hart sanktioniert und konnten zur Exkommunikation führen. Die Kirche verhielt sich ganz offiziell antijüdisch. Dadurch war die Tür aufgestoßen zu der fürchterlich antisemitischen Geschichte des Christentums.
Diese Geschichte lief über Spott, Verachtung und Diskriminierung hin zu Vertreibung, Enteignung und Pogromen und mündete ein in die Schoah, den Holocaust. Daran kann man erkennen, dass der Bruch von Nicäa kein kirchengeschichtliches Detail ist, sondern eine enorme Tiefendimension hat. Da bleibt nur der Weg zurück. Dieser Weg verläuft über Umkehr und Aufarbeitung hin zur Erneuerung der Theologie, um am Ende im Neuen Testament zu landen – beim Juden Jesus und den jüdischen Aposteln. Dieser Weg führt nicht nur zurück zu den jüdischen Wurzeln unseres Glaubens; er bringt uns auch an die Seite Israels.
Das Bild, das die Gemeinde Jesu vor Nicäa geboten hatte, war alles andere als einheitlich gewesen. Deshalb wurde das Konzil ja einberufen. Zwar glaubten alle Christen an Jesus, aber in Fragen der Lehre und der Praxis unterschieden sie sich zum Teil erheblich. Die Christenheit dachte zwar bereits weitgehend ersatztheologisch und Israel war gar kein Thema mehr für sie. Doch war dies nicht überall der Fall. An manchen Orten hielt man die Verbindungen zur Synagoge aufrecht und bewahrte sich das Bewusstsein, wo der christliche Glaube überhaupt herkam: aus dem Judentum.
Dies änderte sich durch Nicäa. Dort kam es zum endgültigen Bruch. Denn hier wurden wesentliche Elemente der Lehre und der kirchlichen Praxis vom jüdischen Hintergrund gelöst und für die Christenheit des gesamten Reichs verbindlich gemacht. Die Trennung erfolgte systematisch und wurde institutionalisiert. Sie galt nun für alle. Die Nachwirkungen bestehen bis heute.
Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Zeitung „Israelaktuell“, Ausgabe 141. Sie können die Zeitung hier kostenlos bestellen. Gerne senden wir Ihnen auch mehrere Exemplare zum Auslegen und Weitergeben zu.
Literatur und weiterführende Beiträge
Informationen zum Jubiläum „1700 Jahre Nicäa“ finden sich unter:
Internet-Beiträge zum Konzil von Nicäa:
Über das Konzil von Nicäa informieren grundlegend:
- Dallmayr, H., Die großen vier Konzilien (Kösel 1961) – spannend erzählt.
- Andresen, C., Handbuch der Dogmen- und Theologiegeschichte, Bd. 1 (Göttingen 1982); TRE-Artikel Nicäa I – umfassend und solide.
- Heil, U. / Tück, J.-H., Nizäa, das erste Konzil. Historische, theologische und ökumenische Perspektiven (Herder 2025) – zum Jubiläum erschienener Sammelband.