CSI-Notunterkunft in der Westukraine: Die jüdischen Flüchtlinge finden hier nach dem ersten Teil ihrer Flucht einen sicheren Hafen vor. Foto: C4I

Liebe Freunde und Unterstützer von Christen an der Seite Israels!

Ihre Gebete und Ihre Spenden für die Juden in der Ukraine bewirken in der gegenwärtigen akuten Notsituation Gewaltiges!

„Für jedes Gebet, jede Ermutigung und jede Unterstützung bedanke ich mich von ganzem Herzen!”, sagte Luca Hezel, 1. Vorsitzender von CSI. Er betont: „Für eine ,Zeit wie diese’ sind wir Christen an der Seite Israels. Es ist ein Privileg und Vorrecht, als Deutsche und als Christen aktiv das jüdische Volk unterstützen zu dürfen. Teilzuhaben an der Erfüllung dessen, was im Wort Gottes vorhergesagt wurde.”

Während wir mit unseren jüdischen Freunden schon viele Tränen vergossen haben, über zerstörte Heimatorte und dramatische Abschiedsszenen von Angehörigen, erleben wir doch gleichzeitig, dass Gott ein neues Kapitel in der Geschichte der Wiederherstellung Israels schreibt. Er bringt Sein Volk zurück aus dem Land des Nordens in seine eigentliche Heimat – Israel. Jeder gerettete Flüchtling ist ein Wunder, und diese Wunder geschehen Stunde um Stunde, Tag um Tag.

Viele der jüdischen Flüchtlinge erleben nach traumatischen Erlebnissen in ihren zerbombten Heimatstädten nach dem ersten Teil ihrer Flucht einen sicheren Hafen in unserer seit Monaten vorbereiteten Notunterkunft in der Westukraine. Dort kümmern sich CSI-Mitarbeiter und viele fleißige Helfer aus christlichen Ortsgemeinden um die Versorgung, trösten, umarmen, ermutigen. Von dort werden die jüdischen Flüchtlinge nach Moldawien gebracht. Das letzte Stück muss zu Fuß zurückgelegt werden. Auf der anderen Seite warten Busse, die die Menschen dann weiter an die Flughäfen nach Kischinau oder Bukarest bringen. Dort werden sie von der israelischen Einwandererorganisation Jewish Agency übernommen, die sich um das letzte Stück der Flucht kümmert – den Flug nach Eretz Israel. Bisher konnten wir mehr als 2.000 Juden in Sicherheit bringen!

Mit Bussen werden die Flüchtlinge zu den Flughäfen gebracht …

… dann geht es weiter nach Israel.

Dass es in der Notunterkunft etwas zu essen gibt und für jeden eine Matratze mit Bettzeug, dass Fahrer und Fahrzeuge bereitstehen und genug Diesel da ist, dass es auch auf der anderen Seite der Grenze weitergeht und die Menschen nicht auf der Straße übernachten müssen, und dass es dann für jeden einen Platz in einem Flugzeug gibt, das sie nach Israel bringt – das alles verdanken wir Ihnen, liebe Spender!

In der CSI-Notunterkunft erhalten die Flüchtlinge Essen und einen Platz zum Schlafen. Foto: C4I

„Dass wir von euch so liebevoll versorgt werden – erst in der Notunterkunft, und jetzt hier wieder an der Grenze vor der Weiterfahrt – das hätte ich mir nicht träumen lassen!“

„Ich fahre – ich gehe nach Israel“, sagt die betagte Ludmila tief bewegt, während eine Mitarbeiterin ihr an der Grenze einen Anruf ermöglicht. „Es war so schrecklich, als sie Belaja Zerkow bombardiert haben. Da habe ich mich aufgerafft. Dass wir von euch so liebevoll versorgt werden – erst in der Notunterkunft, und jetzt hier wieder an der Grenze vor der Weiterfahrt – das hätte ich mir nicht träumen lassen!“

Währenddessen sind viele alte und gebrechliche Juden, die wir unter anderem durch persönliche Patenschaften unterstützen, weiterhin auf Versorgung durch die Mitarbeiter der jüdischen Gemeinden vor Ort angewiesen. Die Mitarbeiter riskieren in vielen Städten inzwischen ihr Leben, um ihren Schützlingen weiterhin die dringend benötigten Medikamente und Lebensmittel zu bringen. Auch hier konnten wir dank Ihrer treuen Rückendeckung vielen jüdischen Gemeinden Notfallspenden zukommen lassen.

Christen an der Seite Israels dankt allen Spendern, die diese Unterstützung möglich gemacht haben! Gott segne Sie!

Von: Redaktion

Hier können Sie unsere Arbeit in der Ukraine unterstützen:

 

Jetzt Spenden!