Die russische Armee hat in der ukrainischen Stadt Bela Cherkov viele Wohnhäuser und Gebäude zerstört, die jüdische Schule „Mitsvah 613“ war bislang verschont geblieben. Doch dann richtete ein Sturm große Schäden an dem Gebäude an. Zudem fehlte ein Bombenschutzraum. Dank Spenden konnte Christen an der Seite Israels (CSI) hier schnelle Hilfe leisten.

Bei einem schweren Sturm Anfang August war ein Baum auf das Gebäude der jüdischen Schule „Mitsvah 613“ in Bela Cherkov, südlich von Kiew, gestürzt. Er hatte vor allem am Dach und in der Küche großen Schaden angerichtet. Die Küche konnte nicht mehr benutzt werden. Dank Spenden an die CSI-Hilfsaktion „SOS Ukraine“ war Christen an der Seite Israels in der Lage, umgehend zu reagieren und die jüdische Schule mit 25.000 Euro zu unterstützen.

Mit diesem Geld konnten die Schäden weitestgehend behoben werden. Weil es an Arbeitskräften und Baumaterial mangelt, wurden die Arbeiten zunächst provisorisch durchgeführt. Die kaputten Fenster wurden ausgetauscht und verschiedene Rohre erneuert. Nun regnet es nicht mehr hinein und in der Küche kann wieder für die Kinder gekocht werden. Ob das Dach zu einem späteren Zeitpunkt doch noch komplett erneuert werden muss, bleibt abzuwarten.

Schutzauflagen erfüllt: Schule darf wieder öffnen

Mit dem Geld wurde zudem ein dringend benötigter Bombenschutzraum errichtet. Aufgrund des russischen Angriffskrieges ist ein solcher Bunker mittlerweile Pflicht. Die Schule hat zudem einen weiteren Eingang erhalten. So soll verhindert werden, dass bei Alarm Stau entsteht, wenn sich die etwa 200 Schul- und Kindergartenkinder in Sicherheit bringen müssen.

Koen Carlier, Leiter des CSI-Teams in der Ukraine, ist dankbar für die schnelle Hilfe: „Die Art und Weise, wie sie den Bunker gebaut haben, ist wirklich gut, praktisch und schön, so dass die Schule von den örtlichen Behörden die Erlaubnis erhielt, am 1. September wieder zu eröffnen. Viele Schulen in Vinnitsa sind zum Beispiel nicht geöffnet, weil sie keinen Bunker haben. Sie können sich vorstellen, dass es für viele Eltern schwierig ist, die Kinder in den kleinen Wohnungen wieder den ganzen Tag zu Hause zu haben, um online zu lernen!“

Von: Dana Nowak

Vielen Dank allen, die unsere Hilfsaktion „SOS Ukraine“ unterstützen. Damit ermöglichen Sie Juden aus der Ukraine die Einwanderung nach Israel. Zudem können wir dank Ihrer Spenden bedürftige Juden versorgen, denen Flucht oder Auswanderung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Ihre Spenden versetzen CSI ferner in die Lage, in akuten Notsituationen schnell reagieren zu können.