Christen an der Seite Israels hat die Versorgung jüdischer Flüchtlinge in München unterstützt. Foto: privat

Mitte März kamen auf dem Münchner Bahnhof Hunderte jüdische Flüchtlinge aus der Ukraine an. Ihre Versorgung musste kurzfristig sichergestellt werden. Christen an der Seite Israels konnte dank der Spenden für die Hilfsaktion „SOS Ukraine“ schnell reagieren und jüdische Partner vor Ort mit 15.000 Euro unterstützen.

Der Vertreter der israelischen Einwandererorganisation „Jewish Agency“ in Deutschland, Stanislav Skibinski, zeigte sich dankbar für diese Hilfe: „Ich möchte Ihnen im Namen aller Beteiligten in aller Form für Ihre rechtzeitige und umfangreiche Unterstützung bei der Versorgung der geflüchteten Juden aus der Ukraine danken!“

Mithilfe der Spende seien jüdische Familien, darunter hauptsächlich Frauen und Kinder, mehrere Wochen lang mit Essen versorgt worden. Zubereitet worden sei es unter anderem auch von Müttern und Großmüttern der Kinder. Die große Anzahl der Flüchtlinge habe die Stadt München vor eine große Herausforderung gestellt, schrieb Skibinski weiter. Für die Ukrainer galt es, so schnell wie möglich die grundlegende Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen.

„Viele der Geflüchteten mit jüdischem Hintergrund wendeten sich aus diesem Grund an die jüdische Gemeinschaft, insbesondere an die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern und uns, die Europäische Janusz Korczak Akademie e.V. sowie die Jewish Agency for Israel, um schnell Hilfe, Beratung, Unterkunft und Lebensmittel zu erhalten. Die Bundesregierung sowie örtliche Behörden brauchen Zeit, um die Versorgung der Geflüchteten sicherzustellen. Bis es so weit kommen konnte, sind wir sehr dankbar, durch Ihre Hilfe die Menschen versorgt gehabt zu haben.“ (Redaktion)