Etwa 1,6 Millionen Menschen in Israel leben unter der Armutsgrenze. Rund 400.000 Familien – unter ihnen etwa 700.000 Kinder – leiden darunter, dass ihre Ernährung nicht gesichert ist. Knapp ein Viertel aller Israelis ist gezwungen, sich zu entscheiden, ob sie ihr Einkommen für ausreichende Nahrungsmittel ausgeben oder für medizinische Versorgung, Heizung,  Kleidung oder anderes. Christen an der Seite Israels trägt dazu bei, dass die Not der verarmten Menschen in Israel gelindert wird.

Essensausteilung Jerusalem und Tel Aviv-Jaffa

Jerusalem ist die bevölkerungsreichste und zugleich auch ärmste Stadt Israels, in der viele Einwohner auf Hilfe angewiesen sind. Hier arbeitet die jüdische Hilfsorganisation Hineni gegen den Hunger. In der Hineni-Suppenküche werden täglich 200 Portionen warmes Essen zubereitet. Außerdem bietet die Organisation Essenspakete und Lebensmittelgutscheine an. Auch in Tel Aviv-Jaffa gibt es eine weit verbreitete Armut in der Bevölkerung. Dort begegnet das Jaffa-Institut mit seinen Speisungsprogrammen dem Hunger. Das Zentrum des Instituts verteilt zweimal monatlich Lebensmittelpakete an 350 verarmte Familien. Zu den Feiertagen sogar an mehr als 1.000 Familien.  Daneben werden auch verarmte Kinder mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

Essenspakete Ukraine (1 Paket = 15 Euro)

Viele ukrainische Juden sind seit Öffnung der Grenzen nach Israel ausgewandert. Mancher ist in der Ukraine geblieben – aus Altersgründen, wegen mangelnder Herkunftsnachweise, aus Unentschlossenheit. Schätzungen zufolge gibt es circa 500 Überlebende der Ghettos und Konzentrationslager in der Ukraine. Bezieht man die geschädigte Gruppe der Überlebenden ein, die zu Kriegsbeginn als Kinder ins Landesinnere evakuiert wurden, übersteigt die Ziffer 17.000. Viele von ihnen leben weit unter der Armutsgrenze. Sie haben kaum noch Kraft, sich um ihr Haus zu kümmern. Zum Teil gibt es kein fließendes Wasser. Wenn es kalt wird, muss die Rente noch für Feuerholz reichen. Falls noch Medikamente gekauft werden müssen, reicht das Geld selbst für das billige Graubrot nicht mehr.