Kolummne: Auf ein Wort – Klartext

Kolummne: Auf ein Wort – Klartext

7. Oktober 2023
Am 7. Oktober 2023 richteten Hamas-Terroristen ein unvorstellbar grausames Blutbad unter israelischen Zivilisten an. Foto: Ilan Lorenzi

Ich schreibe diese Zeilen am 11. Oktober 2023. Vor wenigen Tagen sind zahllose Terroristen der Hamas nach Israel eingedrungen und haben ein grauenvolles Blutbad angerichtet. Zivilisten wurden wahllos erschossen, Festivalbesucher hemmungslos abgeknallt. Die Taten waren so bestialisch, dass die BILD-Zeitung titelte: „Babys mit abgeschnittenen Köpfen“.

Aus allen Teilen der Welt wurden diese Taten energisch verurteilt. Zugleich gab es an vielen Orten Sympathiebekundungen mit der Hamas, ja regelrechte Jubelfeiern, und in Sydney wurde gerufen: „Gas the Jews! Fuck the Jews!“ Wie ist so etwas nur möglich? An dieser Stelle gilt es, in Ruhe nachzudenken und klare Worte zu finden.

Jeder weiß, dass der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern schon lange besteht. Und es ist auch bekannt, dass die einen die Schuld mehr bei Israel, die anderen eher bei den Palästinensern sehen. Hier liegt nicht das Problem. Das Problem liegt dort, wo sich Menschen angesichts dieser Massaker (!) mit den Palästinensern oder gar der Hamas solidarisieren. Dies ist völlig inakzeptabel. Selbst wenn Palästinenserfreunde Israel als Unterdrückerstaat einstufen und meinen, die Palästinenser müssten „befreit“ werden, muss in diesem Fall alle Solidarität Israel gelten. Denn eines ist ganz klar: Nichts, aber auch gar nichts kann diese Untaten rechtfertigen!

Wer sich in dieser Situation nicht vorbehaltlos zu Israel stellt, der muss sich fragen lassen, wie es um ihn oder sie steht. Welche Haltung spricht denn aus Menschen, die nun die Hamas bejubeln? Die Antwort ist einfach: Hass. Abgrundtiefer Israelhass. Ein Hass, der sich mit Mördern und Terroristen eins macht. Derselbe bestialische Hass, der schon in den Nazis und den vielen gewalttätigen Antisemiten zuvor war. Es ist ein Hass, der keine Grenzen kennt, der keinen Grund hat und auch keinen braucht. Es ist blanker Hass.

Solcher Hass ist nicht tolerierbar. Doch ich gehe noch weiter: Wer in jenen furchtbaren Tagen auch nur eine Sekunde gezögert hat, sich klar zu Israel zu stellen, der hat allen Grund, in sich zu gehen. Nicht nur um Israels willen – um der Humanität und um des eigenen Herzens willen.

Chazak u’varuch – seien Sie stark und gesegnet!

Ihr Tobias Krämer

Teilen:

Drucken:

Informiert bleiben.

Weitere Artikel

21. Jan. 2026
Wie kann es sein, dass sich Politik und Medien des Westens in letzter Zeit auffallend oft von ...
14. Jan. 2026
Ricarda Louk hat am 7. Oktober 2023 ihre Tochter verloren. Die Familie musste mit ansehen, wie Shani ...
12. Jan. 2026
Wie überlebt der Glaube in den dunkelsten Tiefen der Verzweiflung? Wie kann jemand – in einem Tunnel ...
09. Jan. 2026
Jusek Adlersztejn gehört zur jüdischen Gemeinde in Berlin und ist als politisch engagierter Bürger in verschiedenen Initiativen ...
06. Jan. 2026
Am Ende des Jahres 2025 sind alle lebenden Geiseln frei. Eine fragile Feuerpause ist in Kraft –nach ...
15. Dez. 2025
Der nächste Anschlag radikaler Muslime. Wieder einmal sind Juden das Ziel. Islamisten nehmen jüdische Feiertage in ihren ...

Informiert bleiben

Name*
Datenschutz*

Suche

Ermöglichen wir es jungen Christen zwischen 18-25 Jahren für nur 999 Euro 10 Tage nach Israel zu reisen!